Geomantie ist eine neue, aber auch sehr alte erweiterte Betrachtungsweise des Lebens, welches die Erde als wahrhaftiges, kommunizierendes Wesen einschließt.Die ältesten schriftlichen Überlieferungen stammen unter anderem von den Chinesen, im           "Buch der Riten" 1000 v.Chr., und in unserem Kulturkreis von den Grichen und Römern. Vom röm. Städtebauer Vitruvius Pollio sind in den "Zehn Bücher über Architektur" umfassende und detaillierte Schriften über die Beachtung der Erdenergien erhalten. Auch die Sagengeschichten und Mythen vieler Völker beziehen sich auf lokale Gegebenheiten und haben oft einen engen Bezug zu den feinstofflichen Kräften der Erde.

Nach dem philosophischen Ansatz, dass sich der Mikrokosmos im Makrokosmos wiederspiegelt und beeinflusst, haben die Energien der Erde immer auch einen  entsprechenden direkten Einfluß auf die Natur und den Menschen.

In der Geomantie, oder auch neuzeitlich GEOKULTUR, werden die emotionalen und energetischen Wirkungen der Erdkräfte betrachtet und erforscht. Die subjektive Wirkung eines Ortes auf den Menschen, als inneres Spiegelbild der Wesensart einer Landschaft oder eines Ortes, steht dabei im Vordergrund.Im Sinne dieser Resonanzbeziehung zwischen Mensch und Erde beeinflusst jede Veränderung der Erde oder des Menschen diese Energiebalance. Durch gezielte Veränderung der Erde oder im Menschen kann dementsprechend auch Einfluss auf die Entwicklung unserer Welt genommen werden. In der praktischen Geomantie/Geokultur wird deshalb durch lokale Handlungen, wie z.B. Steinsetzungen, versucht eine positive Veränderung dieser Energiebalnce zu erreichen.